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Diese Frage beschäftigt Sie sicher fast täglich. Antworten erhalten Sie heute selbstverständlich aus den Medien. Wissen Sie, dass es eine verlässliche Wettervorhersage noch gar nicht so lange gibt?
Der griechische Philosoph Aristoteles setzte sich bereits in seinem Werk «Meteorologica» mit Wetterphänomenen auseinander. Daher stammt die bis heute übliche Bezeichnung Meteorologie (von griechisch meteorologia = Lehre von den Himmelserscheinungen). Im Speziellen interessierte Aristoteles die Frage, was Wind ist.
Um Wetter voraussagen zu können, müssen die atmosphärischen Zustände gemessen werden können. Dazu waren mehrere Erfindungen notwendig:
Galileo Galilei baute Ende des 16. Jahrhunderts ein Thermometer zur Temperaturmessung. Sein Assistent Evangelista Torricelli entwickelte ein Barometer und wies Luftdruckveränderungen nach.
1660 stellte Otto von Guericke erstmals einen Zusammenhang zwischen Luftdruck und Unwettern her.
Mit der Erfindung verschiedener Hygrometer war dann auch die Luftfeuchtigkeit messbar. 1783 stellte der Schweizer Horace Bénédict de Saussure (1740–1799) das 1. Haarhygrometer vor – mit einem Frauenhaar, das sich bei zunehmender Feuchtigkeit ausdehnte.
Parallel zur Erfindung des Hygrometers entstand ab 1780 ein Netz von Wetterstationen in Mannheim. Wetterstationen war die eine Sache. Doch wollten die Meteorologen z. B. Unwetter einschätzen, mussten sie aktuelle Daten über den Zustand der Erdatmosphäre aus möglichst vielen Teilen der Erde erfassen können. Deshalb war die Erfindung des Telegrafen in den 1840er-Jahren ein Meilenstein in der Geschichte der Wettervorhersage. Erst in den 1960er-Jahren entstanden Wettervorhersagen, wie wir sie heute kennen. Die ersten Satelliten schickten Bilder auf die Erde, die Hochleistungscomputer verarbeiteten. Heute hilft modernste Technik den Meteorologen bei ihrer Arbeit. Daten liefern rund 10′000 Bodenstationen weltweit sowie Satelliten, Wetterballons, Schiffe und Flugzeuge.
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