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Marisha Pessl ist ein Phänomen. Gerade einmal dreissig Jahre ist die US-amerikanische Autorin alt – und hat nach eigener Aussage nicht nur einige mehrere hundert Seiten starke unveröffentlichte Romane in der Schublade liegen, sondern mit «Die alltägliche Physik des Unglücks» auch ein 600-seitiges Romandebüt vorgelegt, das die «New York Times» 2006 zu den zehn besten Büchern des Jahres wählte. Heldin ist die 16-jährige Halbwaise Blue van Meer, die sich durch einen Ozean an Literatur- und Filmklassikern durchgelesen und -gesehen hat und mit ihrem Vater, einem Universitätsdozenten, durch die Lande reist. Während letzterer die Damenwelt in Verzweiflung stürzt, gerät Blue in den Bann der charismatischen Lehrerin Hannah Schneider und ihres erlesenen Schülerkreises. Doch bald wird Schneider bei einem Ausflug erhängt aufgefunden. Und bei ihren Recherchen nach möglichen Hintergründen wird Blue ein ums andere Mal erschüttert…

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