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Kein Baum, nirgends. Die Erde spröd wie das ewige Eis, die wenigen Menschen, die auf ihr vegetieren, «klein, mager, ängst-lich und elend», und das Trinkwasser «schlecht, kaum wert, an Bord gebracht zu werden». So sah es aus auf der Osterinsel, als Captain Cook 1774 dort anlegte.
Welzer nutzt den Osterinsel-Fall, um ein Szenario der Zukunft unseres Planeten zu zeichnen und zu erklären. «Klimakriege» ist eine gut begründete Spekulation. Sie fusst auf all den Fakten rund um die Theorie einer Öko-Apokalypse, die seit den Siebzigern durchs Bewusstsein der Öffentlichkeit flottiert. Auf 300 Seiten ballen sich hier drastische Daten: keine obskuren Zahlen, sondern konservative Schätzungen und Gegenwartserhebungen offizieller Organe wie der Uno. Der Wassermangel, die Verwüstung, die Zunahme von Naturkatastrophen und klimabedingten Konflikten sind schon heute statistisch allzu gut erfassbar. Welzer wird durch den Blick in die Zeitung täglich bestätigt. Seine Zukunftsszenarien sind vielerorts bereits Realität. Weiter
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