Suchen
Seit jeher hatten die Menschen ein zwiespältiges Verhältnis zum Bären. Sie jagten, vertrieben und töteten ihn. Zugleich achteten sie ihn wegen seiner Kraft und seiner Ähnlichkeit mit dem Menschen. In germanischen Sagen treffen Sie häufig auf die Vorstellung, dass Menschen und Bären verwandt seien. In vielen Märchen gilt der Bär als grosser Verführer der Frauen. Denken Sie etwa an das Märchen der Gebrüder Grimm von «Schneeweisschen und Rosenrot». Der Bär, um den die beiden Mädchen sich kümmern, ist in Wirklichkeit ein Prinz!
Heute ist der «Meister Petz», wie der Bär in Fabeln heisst, nicht mehr aus den Kinderzimmern wegzudenken – «Balou aus dem Dschungelbuch» oder «Winnie Pu» sind nur die bekanntesten Beispiele. Der Bär musste aus dem wirklichen Leben der Menschen verschwinden, ehe er Karriere als niedliches Stofftier (Teddy) machen konnte. Doch das könnte sich bald ändern. Naturforscher sagen für die nächsten Jahrzehnte die Wiederkehr des Braunbären voraus. In den österreichischen Alpen ist es Artenschützern bereits gelungen, Bären anzusiedeln. Ob sie dauerhaft bleiben, hängt nicht zuletzt von der Einstellung der Bevölkerung ab. Möchten Sie mehr über das Verhältnis zwischen Menschen und Bären erfahren? Eine kurzweilige Lektüre mit schönen historischen Illustrationen bietet, «Eine kurze Geschichte der Bären»

1 Kommentar zu “Bären”

Ich finde Bären ganz toll, obwohl ich ja kein Kind mehr bin..Bären sprechen auch Erwachsene an, und so negativ wie er im Börsenjargon angewendet wird ist er nicht.
Der Bär ist auch mein Maskottchen!

Möchten Sie antworten?