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Mit dem Kindle und einem riesigen Angebot an eBooks hat Amazon die Verlagsbranche in den USA aufgemischt. Nach dem grossen Erfolg des Kindle in den USA, könnte die eBook-Welle nach Europa überschwappen. Die neuen Lesegeräte für eBooks waren denn auch die Stars an der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Hier die wichtigsten Geräte in einer Zusammenfassung:
Amazon Kindle
Die elektronische Tinte (eInk) sorgt auf dem unbeleuchteten Display für ein Lesegefühl wie bei einem gedruckten Buch. 200 Bücher fasst der Speicher – bei einem Angebot von derzeit gut 170000 Titeln. Pluspunkt aber ist die Unabhängigkeit vom Computer. Per Mobilfunk laden sich die Besitzer ihre Bücher direkt von Amazon auf den Kindle, Leseproben sind kostenlos. Ein Mobilfunkvertrag ist nicht nötig. Amazon wirbt auf der Buchmesse zwar für den Kindle, einen offiziellen Termin für den Verkaufsstart in Deutschland gibt es aber noch nicht. In den USA kostet das Gerät ca. 400 Dollar. Details.
Sony Reader
Der eBook-Reader wiegt mit 260 Gramm noch etwas weniger als der Kindle und ist durch eInk-Technik genauso leicht zu lesen. Die Bedienung ist sogar noch etwas übersichtlicher ausgefallen, vor allem die beim Kindle störenden grossen Umblätterbuttons hat Sony besser platziert. Der Speicher hat Platz für 160 Bücher. Das Gerät kann auch PDF-, MP3- und Word-Dateien speichern. Sony hat auf angekündigt, seinen Reader PRS-505 im Frühjahr 2009 auf den Markt zu bringen. Der Preis soll bei 300 Euro liegen. Verkauft wird der Reader über die Filialen der Buchhandelskette Thaila. Aber auch andere Händler können das Gerät über den Großhändler Libri beziehen und verkaufen. Details.
Irex iLiad
Die Firma Irex hat mit dem iLiad ER 0141 einen eBook-Reader im Programm, der per WLAN Bücher drahtlos vom Computer laden kann. Der eingebaute Speicher ist etwas kleiner als die der Konkurrenz. Der Speicher kann aber mit Compact-Flash-, MMC- und SD-Karten erweitert werden. Mit 390 Gramm wiegt das Lesegerät deutlich mehr als seine Pendants von Amazon und Sony. Der Onlinehändler Libri bietet das Modell mit Touchscreen für 599 Euro an, darin enthalten ist aber immerhin ein 50-Euro-Gutschein für eBooks. Die Version ER 150 ohne WLAN kostet 100 Euro weniger und ist zudem bereits mit 50 eBooks ausgerüstet. Details
Ecatco jetBook
Statt auf elektronische Tinte setzt Ectaco beim jetBook auf ein hochauflösendes Display ohne Hintergrundbeleuchtung. Das Gerät ist kleiner als der Kindle und mit 210 Gramm deutlich leichter. Es beinhaltet mehrere Wörterbücher sowie diverse vorinstallierte Bücher. Per SD-Karte ist der Speicher auf 2 Gigabyte erweiterbar. Das jetBook kann auch MP3-Dateien abspielen, Bilder anzeigen und TXT- sowie PDF-Dateien öffnen. Die Schriftgrösse ist in sechs Stufen einstellbar. Details
Bookeen
Der französische Hersteller Bookeen bietet den eBook-Reader in einer Standard-Version, in der Deluxe-Version mit SD-Speicherkarte für an. Neue Inhalte werden über die Karte oder per USB vom Computer auf das Cybook geladen, das ebenfalls mit E-Ink arbeitet. Es funktioniert auch als MP3-Player, hat aber nur eine ungewöhnliche 2,5-Millimeter-Buchse für Kopfhörer. Bild- und Textdokumente kann das Cybook ebenfalls öffnen. Über RSS-Feeds kann das Gerät zudem aktuelle Nachrichten von Internetseiten herunterladen und anzeigen. Bookeen bietet sein Cybook im Internet für 280 Euro an. Details
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2 Kommentare zu “Lesegeräte für eBooks”
[…] Dank des kostenlosen Acrobat-Readers, haben sich PDF-Dateien faktisch zum Standard für eBooks entwickelt. Bisher war es jedoch schwierig, sehr lange Texte, wie etwa Romane, am PC zu lesen. Das unvermeidliche Flimmern des Monitors sorgte für rasches Ermüden der Augen. Nicht so beim sogenannten ePaper. Hierbei handelt es sich um eine speziell beschichtete Kunststofffolie, die in der Lage ist, Zeichen flimmerfrei wie auf herkömmlichem Papier darzustellen. Strom fliesst nur, wenn die Darstellung geändert wird. Demzufolge sind die Akku-Laufzeiten recht hoch. eBook-Reader auf Basis von ePaper verfügen über keinerlei Display-Beleuchtung. Wie bei einem gedruckten Buch ist also ausreichend Umgebungslicht erforderlich. Die Geräte sind kaum grösser als ein Taschenbuch. Problematisch sind im Moment die unterschiedlichen eBook-Formate, da viele Hersteller eigene Formate entwickeln, die untereinander nicht kompatibel sind. Die meisten eBook-Reader sind aber in der Lage, PDF-Dateien anzuzeigen. Noch ist die Auswahl an e-Book–Readern etwas mager. Zudem sind Geräte wie etwa der Kindle von Amazon in Europa erst im Laufe des Jahres 2009 verfügbar. In Europa verfügbare Geräte finden Sie auf dem Justread. […]
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[…] Nebst 50 000 eBooks für den Download bietet Orell Füssli bietet eBook-Reader bereits in vier Filialen an. Für den Kindle von Amazon gibt es eine Auswahl von 90 000 eBooks. Erhältlich ist der Kindle allerdings erst in den USA, wo gemäss Schätzungen seit dem Start vor einem Jahr inzwischen über eine halbe Million Geräte abgesetzt worden sind. Sony wird den eBook-Reader in der Schweiz im Frühjahr 2009 lancieren. Der Durchbruch der elektronischen Lesegeräte zum Massenmedium dürfte bloss noch eine Frage der Zeit sein. Vor einer besonderen Herausforderung stehen die Verlage und der Buchhandel. Details eBook-Readers hier […]
SchreibMitMir » Blog Archiv » eBooks sind trendy am 2. Januar, 2009