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Seit fast 130 Jahren ist «der Duden» das Standard-Nachschlagewerk der deutschen Sprache. Wenn Sie sich heutzutage nicht sicher sind, wie ein Wort geschrieben wird, greifen Sie ganz einfach zum Duden oder machen eine Online-Anfrage. Doch in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts war es nicht so einfach. Es fehlte jegliche übergeordnete Regelung – und so hatte sich ein Durcheinander verschiedenster orthographischer Regelwerke entwickelt: Verlage, Druckereien, Ämter usw., hatten eigene Regeln.
Konrad Duden, Gymnasiallehrer, beschäftigte er sich mit dem Thema Rechtschreibung und dokumentierte Besonderheiten seiner Schüler sorgfältig. Die täglichen Schwierigkeiten in der Schule bestärkten ihn in seinem Wunsch, die Rechtschreibung zu vereinheitlichen. Und so veröffentlichte er 1872 einen Aufsatz, in dem er Lösungsvorschläge aufzeigte. Seine Vorschläge scheiterten jedoch am Reichskanzler Bismarck. Konrad Duden gab sich nicht geschlagen. 1880 veröffentlichte er mit 27.000 Stichwörtern sein 187 Seiten starkes «Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache» im Verlag Bibliographisches Institut in Leipzig. Dieser erste aller Duden, der sog. Ur-Duden, kostete 1 Mark und wurde sofort zum Bestseller – so gross war das Bedürfnis aller Bürger nach einer einheitlichen Rechtschreibung. Der Duden war geboren. Die aktuelle 24. Auflage des Dudens enthält rund 130’000 Stichwörter, davon 3’500 neue Wörter, wie zum Beispiel Brötchentaste, E-Pass, Jobcenter, Plasmafernseher oder Weblog. Es ist die umfangreichste Ausgabe aller Zeiten. Weiter |
1 Kommentar zu “Der Duden – wie es dazu kam”
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[…] Insgesamt wirkt die Homepage der Hüter der deutschen Sprache nach dem Relaunch zeitgemäßer, sympathischer und moderner als vorher. Allerdings haben die Webdesigner des Ganzen keine Liebe für´s Detail bewiesen. So wirken die Animationen sehr unrealistisch und die Wandgestaltungen eher unraffiniert – zu aufgesetzt sehen beispielsweise die Plakate aus. Auch die sechs Dudenfunktionen hätte man passend räumlich und etwa direkt auf den Regalen darstellen können. Unser Fazit: Eine feine Idee für einen neuen Webauftritt, es bleiben ein paar gestalterische Feinheiten, die umgesetzt der Duden-Seite den letzten Schliff geben würden. Ähnliche Artikel: […]
Moderne Schmöker-Stube » Corporate Media Blog » Hrg. Agentur 4iMEDIA | Redaktion Weblogs Podcast Web-Content Portale Communities Neue Medien Internet » Corporate Media Blog am 10. Februar, 2009